RAZER kündigt neue Konzeptstudie für mobiles PC-Gaming an

Razer, der weltweit führende Hersteller von professionellem Gaming- und Lifestylezubehör, kündigt heute die Entwicklung eines innovativen Konzeptdesigns an. Dieses basiert auf dem Intel Atom™ Prozessor und überführt den traditionellen Desktop-PC in eine mobile Form.

Das neue Konzept powered by Intel® Atom™ mit Codenamen „Razer Switchblade“ ist ein aufregendes, neues Gaming-Design. Die traditionelle Kombination von Maus und Tastatur wird durch einen ultrasensitiven Multi-Touchscreen, eine dynamische Tastatur und eine intelligente Steuerung ersetzt. Diese Steuerung passt die Konfiguration an und ändert unter Berücksichtigung von Spielinhalten und Benutzeranforderungen die Tastenbelegung on-the-fly.

Das Razer Switchblade-Konzept wurde komplett von Razer-Designern und -Ingenieuren entwickelt. Das Ziel ist die Verbesserung des Erlebnisses von PC-Spielen auf mobilen Geräten.

„Das Hauptproblem von mobilem PC-Gaming ist, dass es bisher noch niemand geschafft hat, für die Steuerung mit Maus und Tastatur eine kleine, tragbare Lösung zu entwickeln.“, sagt Min-Liang Tan, CEO und Creative Director von Razer. „Durch die Kombination von adaptiven On-The-Fly-Eingabemöglichkeiten mit einem Display haben wir es geschafft, eine Tastatur in einen Miniatur-Computer einzubauen, ohne dabei nennenswerten Bildschirmplatz zu verlieren.“

„PC-Gaming lockt weiterhin mit beeindruckenden 3D-Grafiken, HD-Auflösung und lebensechten Animationen.“, sagt Brad Graff, Director of Gaming Platforms für Intel’s Ultra Mobility Group. “Der Intel Atom™ Prozessor und Razers Erfahrung bei marktfähigen Gaming-Lösungen wird allen Verbrauchern eine intensive Gaming-Erfahrung auf mobilen Geräten ermöglichen.“

„Mit unserem bewährten Fokus auf Eingabegeräten ist es ein ganz logischer Schritt, die Steuerung von PCs auf das nächste Level zu führen.“, fährt Min-Liang Tan fort. „Razer
bringt nicht nur Innovationen für den PC, sondern erschafft auch Produkte, die die Zukunft des Gamings verändern werden. Das Razer Switchblade ist ein solches Produkt.“

Über das Razer Switchblade-Konzept
Das Razer Switchblade-Konzept ist ein bahnbrechendes mobiles Gaming-Konzept, das Gamern das Spielen unterwegs ermöglicht, ohne auf die gewohnte Kontrolle und Präzision, die Desktop-Gaming-Systeme bieten, verzichten zu müssen. Es wird ein 7“-Multi-Touchscreen und eine innovative, dynamische Tastatur integriert. Damit bietet das Razer-Switchblade die komplette PC-Umgebung in der Größe eines Netbooks.

Mein Testbericht zu Need for Speed: Hot Pursuit

Need for Speed: Hot Pursuit Test von Daniel Adam (gamenews24.de)

Need For Speed war früher einer der erfolgreichsten Rennspielserien auf dem Markt. Doch in letzten Jahren ging es immer mehr Bergab. EA wollte mit Shift letztes Jahr die Wende einläuten, doch bei den Fans kam das neue Setting weniger gut an. Sie forderten dagegen die alten stärken der Serie wieder aufleben zu lassen. Das heißt im Klartext, Polizeiverfolgungsjagden und richtig schnelle straßentaugliche Autos. Und genau das liefert euch EA mit Hot Pursuit dieses Jahr. Doch wurde alles so umgesetzt wie gewünscht oder wurde nur wieder schnell eine neue Serie auf dem Markt gebracht. Wir werden es herausfinden.

Cop oder Racer
Ihr sitzt in eurem Mercedes SLS AMG und rast an der wunderschönen Küste von Seacrest Country vorbei, hinter euch ein Lamborghini Gallardo und ein Aston Martin V12 Vantage. Vor euch ein Porsche GT3 RS und ein Audi R8, ihr liefert euch ein erbarmungsloses Rennen. Dann geht’s mit Vollspeed in Richtung einer Kurve, ihr tippt kurz die Bremse an und euer Heck schleudert nach außen, im perfekten Drift geht’s um die Kurve und ihr überholt dabei gleich noch einen Konkurrenten. Doch dann eine kurze Cutszene, ein Polizist der am Straßenrand steht, wird auf euch aufmerksam. Dann geht das Rennen in eine heftige Verfolgungsjagd über, ihr denkt bestimmt die Polizei hat gegen eure Superschlitten keine Chance doch weit gefehlt. Die Polizei von Seacrest Country hat nur die schnellsten Serienfahrzeuge der Welt im Fuhrpark, so wundert es auch keinen, dass euch gerade ein Lamborghini Reventón die Hölle heiß macht. Mit dem Cop im Nacken geht es auf den Highway, er versucht euch zu rammen und euch somit zum Aufgeben zu zwingen, doch ihr haltet dagegen und nutzt euren Nitro. Somit habt ihr euch einen kleinen Vorteil verschaffen können, doch dann sagt eine nette Frauen Stimme das euer SLS mit einem EMP angepeilt wird, ein kurzer Blick in den Rückspiegel zeigt euch der Cop hat Verstärkung geholt und nun verfolgen euch 3 Polizisten. Also werft ihr ein Nagelband auf die Straße und einer der Cops hinter euch kann nicht mehr ausweichen und fährt direkt über das Nagelband. Nochmal Glück gehabt, aber die Ruhe weilt nicht lange, denn kurze Zeit später fliegt ein Hubschrauber über euren Wagen hinweg und setzt vor euch ein Nagelband auf die Straße, nur durch ein gekonntes Ausweichmanöver auf den Feldweg seid ihr der Falle entkommen. Ihr fühlt euch mit eurem Vorsprung nun in einer gewissen Sicherheit, doch direkt hinter der nächsten Kurve wartet eine Straßensperre mit fünf Porsche Cayennes auf euch. Ihr könnt nicht mehr rechtzeitig reagieren und kracht voll hinein. So kurz vor dem Ziel wurdet ihr doch noch gestellt und die Polizei von Seacrest Country hat wieder einmal einen Racer stellen können. Genau so dramatisch fühlen sich die Rennen im neuen Teil der Need for Speed Serie an. Egal ob ihr Racer oder Cop seid, ihr müsst immer euer Bestes geben um erfolgreich zu sein.

Ein wahrer Racer
Als Racer beginnt ihr eure Karriere mit langsameren Wagen wie zum Beispiel dem Subaru WRX STI oder dem Mazda RX8. Am Anfang steht ihr noch ganzen unten auf der Liste der Polizei und habt lediglich „Fahndungstufe 1: Raser“. Umso mehr Rennen ihr fahrt und umso mehr Kopfgeld ihr sammelt steigt ihr im Rang auf, die höchste Stufe ist „Stufe 20: Meistgsucht“. Wenn ihr euch in eurer Karriere weiterentwickelt und eurer Fähigkeiten unter Beweis stellt, werden neue Ausrüstungen für euch verfügbar, die euch helfen, den Cops zu entkommen. In den Events habt ihr nur begrenzte Anzahl von Ausrüstungen und wenn ihr ein Ausrüstungsgegenstand einsetzt, dauert es eine gewisse Zeit bis es wieder Verfügbar ist. Als Racer habt ihr die Möglichkeit ein Störsender einzusetzen, dadurch werden die ganzen System der Cops für eine kurze Zeit gestört. Das Nagelband zerfetzt die Reifen des Autos was direkt hinter euch fährt. Der EMP ist eine Waffe mit einem elektronischen Impuls und verursacht bei dem getroffen Auto eine Überlast in dessen System. Zu guter Letzt noch der Turbo, damit bekommt ihr für eine kurze Zeit einen überdurchschnittlichen Geschwindigkeitsschub, der euch alle Verfolger abschütteln lässt. Es stehen euch fünf Racer-Events zur Verfügung, einmal der „Hot Pursuit“, wo ihr gegen andere Racer um den ersten Platz kämpft und zeitgleich die SCPD versucht euch zu stoppen. Beim „Zeitfahren“ geht es nur darum das Rennen in der vorgegeben Zeit zu beenden, ihr seid hier auf euch alleine gestellt. Beim „Duell“ fahrt ihr Kopf an Kopf gegen einen sehr starken Gegner, wer von euch als erster die Ziellinie überquert hat, hat gewonnen. Beim ganz normalen „Rennen“ geht es darum wer von euch das Rennen gewinnt, die Cops haben hier Schichtwechsel und sind nicht auf den Straßen unterwegs. Dann gibt es noch die „Hetzjagd“, die es wirklich in sich hat, das gesamte SCPD ist nur hinter euch her und versucht euch zu stoppen, eine wahre Herausforderung.

Cadet meldet sich zum Dienst
Als Cop ist es wie bei den Racern, ihr beginnt eure Laufbahn mit langsameren Fahrzeugen und im Verlauf bekommt ihr immer bessere und schnellere Wagen zur Verfügung. Mit dabei sind unter anderem der Bugatti Veyron 16.4, die Dodge Viper SRT10 und natürlich das bekannteste Polizeiauto der Welt, der Ford Crown Victoria. Am Anfang seid ihr mit eurer SCPD (Seacrest Country Police Department) Stufe noch auf Rang 1, also lediglich ein Cadet. Als Cadet habt ihr nur minimalen Zugriff auf Ausrüstungen der Polizeitruppe. Euer Ziel wird es sein ein „Ultimate Enforcer“ somit Rang 20 zu erreichen, nur mit diesem Rang habt ihr Zugriff auf die Hochleistungs-Einsatzfahrzeuge und die gefährlichsten Missionen. Als Cop besitzt ihr wie die Racer diverse Ausrüstungen. Mit der Straßensperre könnt ihr die Straße mit mehreren Kollegen sperren lassen um den Heizern die Weiterfahrt zu erschweren. Das ultimative Hilfsmittel ist der Helikopter, er behält das Ziel im Auge und wird ihm das Leben so richtig erschweren. Dann gibt es noch, genau wie bei den Racern, das Nagelband und der EMP. Als Cop könnt ihr aus drei unterschiedlichen Events wählen, einmal der „Hot Pursuit“ der genau wie bei den Racern funktioniert, nur das ihr versuchen müsst alle Autos vor dem Ziel zu stoppen. Bei „Interceptor“ ist es eure Aufgabe eine extreme Verfolgungsjagd um jeden Preis zu stoppen. Und beim „Schnelleinsatz“ bekommt ihr einen Notruf der SPC und müsst so schnell wie möglich zum Zielort heizen, spielt sich genau wie das Zeitfahren bei den Racern.

Autolog verbindet die Welt
Das wirklich neue an Hot Pursuit ist Autolog, das zentrale Element vom Spiel. Es umfasst eine Reihe von Onlinefunktionen, die es euch ermöglichen, mit euren Freunden bei Hot Pursuit Kontakt aufzunehmen, ihr könnt euch mit ihnen vergleichen und gegen sie antreten. Wenn ihr in eurer Karriere voran schreitet, werden eure Zeiten automatisch mit denen eurer Freunde verglichen und das sorgt für einen ständigen Konkurrenzkampf. Ihr bekommt am Ende jedes Rennen Belohnungen wenn ihr es schafft eure Freunde zu unterbieten. Über Autolog-Empfehlungen bekommt ihr Persönliche Spielvorschläge, die anhand der Spielweise eurer Freunde automatisch generiert werden. Jeder eurer Aktivitäten wird in Hot Pursuit festgehalten und kontinuierlich mit denen eurer Freunde verglichen, stellt ihr zum Beispiel eine neue Persönliche Bestzeit auf, wird Autolog eure Freunde darüber informieren und eure Leistung direkt in deren Spiel einfließen lassen. Außerdem könnt ihr über den Punkt „Freundvorschläge“ ganz unkompliziert neue Freunde finden. Weiter könnt ihr die Fotos die ihr während der Rennen geschossen habt an die Wall platzieren und so euren Freunden zeigen was für ein toller Fotograf ihr doch seid. Auf der Wall befinden sich außerdem immer die neusten Nachrichten und Event-Ergebnisse von euch und euren Freunden. Ihr könnt alle Einträge kommentieren und direkt in Events starten.

Leckerer Sound und tolle Grafik
Die Grafik von Hot Pursuit kann sich ebenfalls sehen lassen, eine grandiose Weitsicht ohne lästige Popups und die Wagen sind bis ins kleinste Detail nach empfunden. Zum Beispiel kommt ab 200Km/h beim Bugatti der Spoiler hinten rausgefahren und müsst ihr stark bremsen verstellt sich sein Winkel. Von solch einer Detailverliebtheit können Rennspielfans nur träumen. Auch die Fehlzündungen aus dem Auspuff sehen einfach Klasse aus und wenn ihr den Nitro zündet verzieht es ein kleines bisschen das Bild, damit der Geschwindigkeitsrausch noch besser zur Geltung kommt. Auch der Sound ist erste Sahne, man erkennt die Wagen am Motorengeräusch, Kenner können ganz genau einen Porsche von einem Mercedes unterscheiden. Und beim Soundtrack hat EA wieder ganze Arbeit geleistet, von Bad Religion über Deadmaus ist jedes Genre dabei.

Fazit
Der neuste Teil der Need for Speed Reihe macht einfach alles richtig, schnelle Autos von A wie Alfa bis Z wie Zonda, da sollte wirklich für jeden Vollblut Autofan was dabei sein. Dann die aufregenden Verfolgungsjagden, egal auf welcher Seite man gerade steht, es macht einfach tierischen Spaß. Leider ist die Auswahl der Events ein bisschen mager und es kommt stellenweise Langeweile auf, weil sich einfach zu viel wiederholt. Dafür tröstet dann aber wiederum die tolle Grafik hinweg mit der tollen Weitsicht und der Liebe zum Detail bei den Fahrzeugen. Auch haben sich viele Fans anfangs gefragt ob es der richtige Schritt war Criterion Games mit dem Spiel zu beauftragen. Also meiner Meinung nach hätte der Serie nichts Besseres passieren können, man merkt einfach dass die Jungs es drauf haben und wenn ihr bereits Burnout Paradise gespielt habt, werdet ihr einige parallelen entdecken. Mich persönlich freut es richtig das EA auf die Fans gehört hat und uns so ein gelungenes Spiel abliefert.

Wertung:
Grafik:9/10
Sound:9/10
Steuerung:9/10
Multiplayer:9/10


9/10

Testbericht zu Call of Duty: Black Ops


Call of Duty: Black Ops Test von Daniel Adam (gamenews24.de)

Die Call of Duty Reihe geht mit Black Ops in die bereits siebte Runde. Zum ersten Mal spielt Call of Duty von Treyarch nicht mehr im zweiten Weltkrieg, stattdessen findet ihr euch im Kalten Krieg wieder. Wird das ausreichen um ein rundum perfektes Spiel zu machen? Oder wird es doch nur ein lauwarmer Aufguss? Unser Test wird hoffentlich Licht ins Dunkle bringen.

Kinoreife Action
Das Spiel beginnt mit einer Szene wo ihr in einem Raum gefesselt auf einem Stuhl sitzt und um euch herum lauter Fernseher stehen wo lauter komische zahlen aufleuchten. Dann werdet ihr von einer Person aufgefordert zusagen wie ihr heißt und wie alt ihr seid. Doch Alex Mason, dass seid ihr, antwortet nur mit einem trotzigem „Fuck You“. Darauf bekommt ihr zahlreiche Stromstöße und euch wird schummrig vor den Augen. Als ihr wieder klar sehen könnt, erkennt ihr oben hinter einer Glaswand zwei Personen stehen. Die allen Anschein nach nichts Gutes mit euch vorhaben. Doch wie konnte das ganze passieren? Genau hier fangen dann die zahlreiche Rückblicke an, die ihr dann nachspielen werdet.

Von Kuba nach Vietnam
Der erste Rückblick bringt euch ins Jahr 1961 wo die Invasion in der Schweinebucht bevor steht. Eure Aufgabe vom CIA lautet Fidel Castro, den kommunistischen Anführer der kubanischen Revolution, zu töten. Euer Briefing findet direkt in Kuba in einer Bar statt, während ihr genüsslich eine Zigarette raucht und ein paar Bierchen trinkt besprecht ihr euer genaueres vorgehen. Dann gibt es einen lauten Knall und die Tür fliegt euch entgegen, das Militär sucht bereits nach euch. Eure Kollegen und ihr überlegt nicht lange und so macht ihr den ersten Angreifern den gar aus, dann geht’s weiter über die Straße. Überall sind Schüsse zu hören und von allen Seiten stürmen noch mehr Gegner heran. Also müsst ihr schnell in Deckung gehen und euch den Weg zu eurem Fluchtwagen frei ballern. Habt ihr das geschafft ist die Mission beendet, wie ihr bereits merkt strotzt Black Ops nur so von Action und lässt euch kaum Zeit zum durch atmen. Im Laufe der Kampagne erfahrt ihr immer mehr was es mit dem Verhör auf sich hat und warum die Männer von euch irgendwelche Zahlen wissen wollen und euch foltern.

Verwirrung pur
Anfangs ist die Geschichte wirklich verwirrend, ihr wisst überhaupt nicht warum ihr gefoltert werdet und müsst immer irgendwelche Erinnerungen nachspielen aber umso weiter ihr voran schreitet umso mehr erfahrt ihr über eure jetzige Situation. Es werden immer mehr Details zu euch, Alex Mason bekannt, auch zu den 2 Männern die euch ständig massakrieren. Aber das sorgt keines falls für Langeweile im Gegenteil durch die Unklarheiten ist eine so starke Spannung in der Luft, dass ihr gar nicht aufhören könnt weiter zu spielen. Ihr wollt endlich wissen wer der Drahtzieher ist und was es mit den verdammten Zahlen auf sich hat. So kann es schon mal sein, dass ihr mehrere Stunden vor der Konsole förmlich klebt ohne trinken und essen.

Alles beim alten
Das bewährte Spielprinzip wurde natürlich beibehalten. Schießen, Waffe wechseln, in Deckungen gehen und nachladen geht alles wie bisher schnell und flott von der Hand. Was auch gut ist, denn man kommt ruck-zuck rein und muss nicht irgendeine komplizierte neue Steuerung erlernen. Und selbst Shooter-Neulinge finden sich sehr schnell zurecht und haben bereits nach kurzer Eingewöhnung einige Erfolgserlebnisse. Auch bei der Wahl der Schwierigkeitsstufen ist sich Treyarch treu geblieben, es stehen euch vier zur Auswahl. Somit ist vom Anfänger bis zum Vollprofi alles dabei. Die Grafik wurde dagegen ein bisschen verbessert, die Umgebung wirkt immer ein bisschen rot-stichig, aber das passt sehr gut in die Szenarien. Am besten sind die Dschungelabschnitte gelungen, wo wirklich viel Leben in der Umgebung herrscht und das sorgt für noch mehr Tiefgang. Black Ops kann im Grunde allein von der Story her fesseln, anders als bei den Teile davor wo sich doch alles irgendwie flach und unfertig anfühlte.

Komm lass uns paar Zombies plätten
Im Multiplayermodus gibt es dagegen ein paar Neuerungen, es gibt unter anderem neue Spielmodi, den Zombiemodus und die Wager-Matches. Der Zombiemodus hat es nun erstmals auch in der deutschen Fassung geschafft. Der Rest wurde im Detail verbessert und macht einfach höllischen Spaß. Online mit Freunden im Team gegen andere antreten und sich messen, wer der bessere Schütze ist, das kann keine Einzelspieler Kampagne ersetzen. So wundert es auch keinen, dass die Server immer Rand voll sind und dabei trotzdem flüssig laufen, hier hat Treyarch ebenfalls ganze Arbeit geliefert.

Fazit
Der siebte Teil der Call of Duty Reihe kann sich sehen lassen. So eine Actionreiche Kampagne hab ich bisher in noch keinem Shooter gesehen. Man fühlt sich immer mitten drin und man bekommt einfach keine Pause zum durch atmen, genau so wünscht man sich das. Es gibt leider auch ein paar kleinere Fehler aber die sind wirklich nur im Detail zusehen. Die KI ist zum Beispiel manchmal wirklich Blind unterwegs, da gehen eure Kollegen vor euch in Deckung und direkt vor ihm steht der Feind und dennoch schießt er in eine komplett andere Richtung. Aber das stört eigentlich kaum. Die Grafik strotzt nur so von Effekten, links eine Explosion, rechts heran fahrende Panzer die jede Menge Dreck aufwirbeln, also fürs Auge wird wirklich viel geboten. Im Endeffekt ist der neuste Teil der Call of Duty Reihe, der bisher beste.

Wertung:
Grafik:9/10
Sound:8/10
Steuerung:9/10
Multiplayer:9/10

9/10

Test zu Your Shape: Fitness Evolved


Your Shape: Fitness Evolved Test von Daniel Adam (gamenews24.de)

Für all diejenigen unter euch die keine Lust oder auch keine Zeit finden ihre Pfunde im Fitnessstudio abzutrainieren hat Ubisoft genau das richtige. Your Shape: Fitness Evolved für Kinect lässt euren Puls in die Höhe schnellen und die Kilos werden nur so purzeln. Doch funktioniert das alles so genau und so gut wie erhofft oder ist es doch eher nur ein abklatscht der Wii Fitness spielen? Wir werden es herausfinden.

Körperscanner
Durch den Release von Kinect sprudelt es nur so von Sportspielen. Doch Your Shape: Fitness Evolved setzt es als einziges Spiel so gut um, dass man bereits nach einer Stunde Spielzeit richtigen Muskelkater verspürt. Das Geheimnis von Your Shape ist der Körperscanner, der gesamte Körper wird am Anfang abgefragt, von der Schulterhöhe bis zur Körpergröße erkennt Kinect alles automatisch. Lediglich euer Alter, Geschlecht und Gewicht müsst ihr manuell eintragen. An Hand von diesen Daten erstellt das Spiel ein individuelles Trainingsprogramm für euch und ihr könnt täglich eure lästigen Pfunde loswerden.

Kicks und Schläge
Wenn ihr die Übungen ausführt seht ihr in der unteren linke Ecke euren Kalorienverbrauch, der wird auch gespeichert und am Schluss zu eurer Gesamtzahl hinzuaddiert. So seht ihr immer wie viel Kalorien ihr seit Beginn verbrannt habt. In der oberen rechten Ecke steht beschrieben was ihr tun müsst und wenn der Text grün aufleuchtet habt ihr die Bewegung richtig ausgeführt, doch das ist nicht alles. Ihr müsst eurem Personal Trainer genau im Rhythmus folgen nur so bekommt ihr die 100% Genauigkeit. Am Anfang jeder Übung wird euch erst mal erklärt was zu tun ist und dann wird es ernst, macht 40x Knee Fonts oder 20 Kniebeugen, das ist für ungeübte wirklich schweißtreibend und garantiert Muskelkater. Ihr werdet nach einer bestimmten Zeit aufgefordert eine Pause einzulegen oder gebeten aufzuhören wenn ihr Schmerzen verspürt.

Spielend trainieren
Natürlich gibt es ein paar Minigames, nur die Anzahl ist bisschen mager, lediglich fünf Spiele könnt ihr mit Freunden ausüben. In einer der fünf Übungen gilt es Farbblöcke zu zerschlagen, die um euch herum erscheinen. In einer andere müsst ihr einen Hula-hoop Reifen immer um eure Hüften kreisen lassen. In Übung drei müsst ihr ein Brett halten und die anfliegenden Steine von oben auf euer Brett balancieren, spielt sich irgendwie fast wie Tetris. Dann gibt es noch eine Übung wo ihr bewertet wird wie akkurat ihr den Bewegungen euers Trainers folgt. In der fünften Übung müsst ihr in einem Kreis um euch herum immer auf das aufleuchtete Feld treten. Als Ruhepunkt gibt es dann noch Yogaübungen wo ihr euren inneren Gleichsinn finden könnt.

Fazit
Your Shape: Fitness Evolved möchte kein Spaßspiel für die ganze Familie sein, das wird einem ganz schnell klar. Das Personal Training ist anstrengend und schweißtreibend. Auch die Bewegungen werden dank der sehr guten Körpererkennung perfekt umgesetzt. Alles im allen ein wirklich gelungenes Spiel. Ich kann es für die kalten Wintertage nur empfehlen, so könnt ihr zu Hause Trainieren und müsst nicht in die Kälte raus.

Wertung:
Grafik:7/10
Sound:6/10
Steuerung:10/10
Multiplayer:7/10

7.5/10

Test zu DJ Hero 2(Xbox360)

DJ Hero 2 Test von Daniel Adam aka Revo(gamenews24.de)

DJ Hero geht mit DJ Hero 2 in die nächste Runde. Mit Teil eins hat Activision ein Überraschungshit gelandet und mit dem zweiten Teil wollen sie am Erfolg anknüpfen. Dazu gibt es mehr Spielmodi, ein verbesserten Multiplayerpart und neue Songs. Doch schaffen sie es wirklich an den Erfolg ran zukommen oder wird es doch nur eine Kopie mit neuen Songs? Wir versuchen das Geheimnis mit unserem Test zu lüften.

Werde zum DJ Gott
Gleich zu Beginn werden euch die Neuerungen gegenüber Teil eins auffallen. Das Menü wirkt wesentlich klarer und strukturierter als noch im ersten Teil. Die weiße Farbe passt perfekt zum ganzen Aufbau des Menüs und auch die Hintergrundmusik ist überhaupt nicht nervig. Überhaupt in Sachen Musik ist DJ Hero 2 einen Schritt nach vorne gelungen. Waren es im ersten Teil noch hauptsächlich HipHop Songs, sind diesmal viel mehr House und Dance Lieder dabei. Da sollte wirklich für jeden Geschmack was dabei sein. Man fühlt sich direkt wohl. Also ab in den neuen Empire Modus, wo ihr als DJ ein Imperium starten könnt. Als erstes wählt ihr euren DJ aus und dann geht es ab nach Ibiza wo ihr direkt bei der Eröffnungsparty auflegen müsst. Natürlich macht ihr das mit Bravour und so reist ihr als Headliner um die Welt, von Berlin über London bis nach Shanghai. Im Verlauf eurer Reise müsst ihr gegen legendäre Djs antreten und ihr sammelt Sterne um neue Musik, Veranstaltungen und Charaktere auf eurem Weg zur Legende freizuschalten.

Scratch it, mix it
Natürlich gibt es noch andere Spielmodi außer dem neuen Empire Modus. Wie immer könnt ihr sofort einen Mix im “Schnellen Spiel” starten, wählt dazu einfach einen von über 80 Songs aus und entscheidet euch welchen DJ ihr darstellen wollt. Es sind auch bekannte Gesichter wie Tiesto oder David Guetta dabei. Dann noch die Wahl eures Outfits, des Decks und der Kopfhörer und dann kann es losgehen. Während ihr den Song mixt werdet ihr feststellen, dass ein paar neue Features hinzugekommen sind. Das Freestylen, ihr bei könnt nun Scratchen, Samplen und Crossfaden. Beim Freestyle-Scratchen dürft ihr in einen bestimmten Abschnitt selber bestimmen wie sich das Timing und Tempo des Scratchen anhört. Das Freestyle-Samplen gibt euch die Möglichkeit neue Sounds oder Gesangsschleifen einzubinden, dass ganze findet ebenfalls in einem bestimmten Abschnitt statt. Dann wäre da noch der Freestyle-Crossfader, der wie beim ersten Teil funktioniert, ihr bewegt einfach den Crossfader in die bestimmte Richtung um einen Stream zu isolieren. So bekommen die Song eure ganz spezielle Note. Aber das waren noch lang nicht alle Spielfeatures es gibt da noch den Rewind, den Euphorie-Bereich, den Effekt Drehkopf und die gehaltenen Taps und Scratches. Die sind aber alle bereits aus Teil eins bekannt und funktionieren wie gewohnt. Ihr könnt euch das Ganze auch in einem sehr guten Tutorial erklären lassen.

We do it together
Wenn es euch alleine auf Dauer zu langweilig wird, könnt ihr euch mit einem Freund im Battle Modus regelrecht bekriegen. Ihr habt die Wahl zwischen sechs verschiedenen Spielarten und jede hat ihren eigenen Reiz. Im Star-Battle geht es rein um Punkte, derjenige von euch der am Ende des Liedes die meisten Punkt erreicht hat, hat gewonnen. Im Serienmodus dagegen geht es darum, wer am meisten Taps, Crossfades und Scratches am Stück schafft. Ihr könnt dann während dem Lied die Euphorietaste drücken um euren Fortschritt festzuhalten. Der mit der höchsten Serie von euch gewinnt den Part. Dann gibt es noch den DJ-Battle wofür es extra spezielle Songs gibt, ihr spielt abwechselt einen part und müsst euren Part zu gut wie möglich spielen, denn es gibt immer wieder Checkpoints die euren Fortschritt festhalten und derjenige mit den meisten gewonnen Checkpoints hat gewonnen. Die ganzen Spielmodi gibt es natürlich auch Online, hier könnt ihr dann gegen die ganze Welt antreten und zeigen wer der bessere DJ ist. Darüber hinaus sammelt ihr im Onlinemodus noch so genannte DJ Punkte (DJP) und steigt in eurer Stufe wenn ihr Songs gewinnt. Im Onlinemodus gibt es Medaillen und Tags mit der ihr euren Charakter individuell verzieren könnt, schafft ihr z.b. 5 Battles bekommt ihr eine Medaille oder für 1000 gemeisterte Scratches bekommt ihr ein neuen Tag. Umso höher ihr aufsteigt desto mehr werden ihr für euren Charakter freischalten.

Fazit
Für mich ist DJ Hero 2 eine gelungene Fortsetzung, denn mit dem Empire Modus hat man mehrere Spielstunden Spaß. Danach geht es im Multiplayer richtig ab und zeigt den anderen wer der Boss ist. Die Anpassung eures Charakters mittels der Taps und Medaillen ist auch sehr gelungen. Die Medaillen sehen aus wie kleine Maskottchen und die Taps sind in tollen Sprüchen gespickt, wie „Kugelsicher“ oder „Rutschig“. Sieht cool aus und machen jeden Spieler Online wirklich einzigartig. Auch die Musikauswahl ist erstklassig. Jeder der Teil eins gemocht hat wird den zweiten Teil lieben. Auch für alle die noch nichts mit DJ Hero zu tun haben, können zuschlagen. Denn es wird alles sehr gut erklärt und der Erfolg, ist dank der sehr gut ausbalancierten Schwierigkeitsgraden garantiert.

Wertung:
Grafik:8/10
Sound:9/10
Steuerung:8/10
Multiplayer:8/10

8/10

Need For Speed Hot Pursuit – Preview Trailer

Am 18.November ist es soweit und Need for Speed geht in die nächste Runde.

Hier ein klasse Trailer:

iRacing Williams-Toyota FW31 Final Teaser

iRacing.com Mazda MX-5 Cup and Roadster preview

Test zu Guitar Hero Warriors of Rock


Guitar Hero Warriors of Rock Test von Daniel Adam aka Revo (gamenews24.de)

Activision läutet die nächste Runde im Rockbusiness ein. Mit Guitar Hero Warriors of Rock gibt es nun bereits sechs Teile der Spieleserie. Die Fans freuen sich schon seit Monaten auf den neusten Teil der Reihe, da es nach dem poppigen fünften Teil nun mit geballter Rockpower weiter geht. Ob Slayer, Metallica oder Megadeth, es sind fast alle dabei die Rang und Namen haben im Rockgeschäft. Wir haben den neusten Ableger testen können und berichten euch was sich geändert hat zu den Teilen davor und ob es sich lohnt zuzugreifen.

Begibt euch ins Abenteuer
Die größte Veränderung zu den bisherigen Guitar Hero teilen ist der Abenteuermodus oder auch Questmodus genannt. Zum allerersten Mal müsst ihr eine Reihe von Aufgaben bewältigen. Ihr müsst eine Gruppe von Kriegern bilden und ihr Spezialkräfte einsetzen, um an Machtsterne zukommen die dann den jeweiligen Rocker entfesseln. Nur so könnt ihr gegen Endbosse bestehen und im Abenteuer voran schreiten. Ihr dürft natürlich auch gemeinsam mit bis zu 3 Freunden den Abenteuermodus bestreiten. So Macht dann die Hetz auf den Endboss noch mehr Spaß.

Die Qual der Wahl
Die Auswahl der Spielmodi ist wie immer vielseitig und umfangreich. Egal ob ihr ein Partyspiel starten wollt wo ihr einfach drauf los spielen könnt, ohne Angst zu versagen oder doch lieber ein Schnelles Spiel starten wollt, dass nun „Schnelles Spiel+“ heißt. In dem Modus könnt ihr einfach nur auf Highscore Jagd gehen oder bei jedem Song bis zu 13 Star-Herausforderungen bewältigen, hier müsst ihr zum Beispiel einen bestimmten Highscore schaffen oder eine bestimmt Anzahl an Akkorden treffen. Das sorgt natürlich für Langzeitmotivation, denn es dauert eine Weile bis man bei den über 100 Songs alle Herausforderungen gemeistert hat. Im Schnellspielmodus könnt ihr euren Rock Rang verbessern und somit neue Inhalte Freispielen wie neue Instrumente, Charaktere oder neue Bilder- und Videos in der Galerie. Dann gibt es noch Gegeneinander, hier könnt ihr euch in mehreren Wettbewerben mit einem Freund messen. Und für alle Frischlinge gibt es natürlich wieder ein sehr umfangreiches Tutorial.

Rock und Metal
Wollte Activision in Guitar Hero 5 noch eine große Zielgruppe anvisieren ist die Musikrichtung diesmal gradliniger Rock, Rock und nochmals Rock ist die Devise. Es sind fast alle Sparten des Rocks abgedeckt, ob Metal, Indie oder Alternative. Es sollte für jeden Rocker was dabei sein. Das heißt über 90 Songs des Rockbusiness: Dire Straits, Ozzy Osbourne, Linkin Park, Slayer und Megadeth wirklich alle großen Namen sind mit von der Partie. Auch die Aufmachung der Songs ist Klasse gelungen. Die Grafikschraube wurde nochmals nach oben gedreht und die Akteure sehen noch besser aus und die Inszenierung ist erste Sahne. Bestes Beispiel ist Queen mit ihrem Song Bohemian Rapsody.

Individualisten
Was natürlich nicht fehlen darf ist die Rockstar Fabrik, wo ihr euren eigenen Rocker erstellen könnt. Vom Körperbau bis zum Outfit dürft ihr wieder alles verändern. Das Guitar Hero Studio ist auch wieder mit dabei wo ihr eigene Songs aufnehmen könnt und der Welt als Download anbieten könnt.

Fazit
Mein Fazit fällt positiv aus, obwohl ich kein wirklicher Rocker bin. Aber die Songauswahl und der Abenteuermodus haben mich überzeugt. Ich erwische mich jedes Mal beim mit wippen und hätte ich längere Haare würde ich sogar mal ein bisschen Headbangen. Ich muss euch aber auch vor warnen, die Leute die mit Rock so gar nichts anfangen können ist der sechste Teil der Guitar Hero Reihe eher nicht geeignet. Aber die restlichen werden ihren Spaß haben. Der Abenteuermodus ist wirklich sehr gelungen und es macht eine Menge Spaß sich in der Geschichte voran zu spielen.

Wertung:
Grafik:8.5/10
Sound:9/10
Steuerung:8/10
Multiplayer:8/10
8.5/10

Mein Test zu F1 2010(Xbox360)

F1 2010 Test von Daniel Adam (gamenews24.de)

Das Warten hat ein Ende, endlich kommt ein Formel 1 Spiel auf der Xbox 360 und zwar von Codemasters. Alle Fans der Königsklasse des Rennsports warten schon seit Monaten auf den Release. Heulende Motoren, hohe Geschwindigkeiten und schöne Boxenluder was will man mehr. Doch kann das Spiel die hohen Erwartungen der Fans erfüllen? Hat sich Codemasters eventuell mit der Formel 1 Lizenz übernommen? Unser Test wird da hoffentlich Licht ins Dunkel bringen.

Aller Anfang ist schwer
Das Spiel beginnt mit einem Interview vor der Presse, ihr müsst euch als neuer Fahrer der Formel 1 vorstellen. Hier müsst ihr dann euren Namen nennen, Nationalität festlegen und wie euch die Presse nennen soll. Dann sollt ihr der Presse sagen für welches Team ihr die erste Saison fahren werdet.
Wenn ihr das Interview beendet hat gelangt ihr in euren Fahrerraum der wie ein Wohnwagen aussieht, hier könnt ihr mit eurer Agentin sprechen. Die Agentin kümmert sich um den geschäftlichen Part, sie handelt Verträge aus und ihr könnt den Status der kompletten Formel 1 einsehen. Wenn ihr mit der Agentin redet könnt ihr alle Infos über die Teams abrufen, euer Ansehen bei den Teams einsehen und die aktuelle Fahrerbesetzung der Teams anzeigen lassen. Dann könnt ihr im Fahrerraum zum nächsten Rennen gehen, davor dürft ihr noch den Schwierigkeitsgrad und Rennlänge festlegen. Weiter habt ihr im Fahrerraum noch die Möglichkeit euren Helm zu ändern, es stehen viele Designs zu Verfügung. Zu guter Letzt könnt ihr noch das Klassement aufrufen und euch den aktuellen Stand der Meisterschaft anschauen. Wenn ihr einen bestimmten Fahrer auswählt, könnt ihr dessen Biografie öffnen, da seht ihr dann seine Erfolge sowie sein Werdegang.
Im Außenbereich befindet sich das Fahrerlager, da könnt ihr einen Grand Prix auswählen und einfach losfahren oder ihr macht ein Zeitfahren und versucht eine schnelle Runde in den Asphalt zu brennen. Weiter könnt ihr hier noch in den Multiplayerbereich gehen und Online gegen andere Rennfans fahren. Im Eck versteckt sich noch der „Mein F1“ Bereich, das ist das eigentliche Optionenmenü, wo ihr alles festlegen könnt, von den Fahrhilfen über Sound, Controllereinstellungen sowie auch eine neue Karriere starten.

Der Neuling startet seine erste Saison
Dann geht es endlich los, ihr startet eure Karriere und beginnt in Bahrain. Am Anfang befindet ihr euch in der Garage, hier ist alles voll animiert. Die Mechaniker schrauben am Auto rum und euer Renningenieur steht am PC und stellt euer Setup ein. Was euch gleich zu Beginn auffallen wird ist der Bordmonitor in der Mitte. In der Garage wohl das wichtigste Utensil für euch als Fahrer. Hier habt ihr die Wahl zwischen dem Live Timing, dem Wetterbericht, den Streckeninfos, der Forschung und Entwicklung und dem Fahrzeug-Setup. Ihr könnt in der Box wirklich alles über das Rennen abrufen, Statistiken über die schnellste Runde bis hin zu den Infos zu eurem Teamkollegen. Auf der rechten Seite befindet sich euer Renningenieur bei ihm könnt ihr ein schnelles Setup festlegen, so kann auch ein unerfahrener ein gutes Setup auf die Beine stellen. Dann könnt ihr bei eurem Ingenieur auf die Strecke fahren und auch das Rennen aufgeben. Zur linken habt ihr zwei Optionen, einmal könnt ihr euren Fortschritt gegenüber euren Teamkollegen einsehen, wer mehr Punkte eingefahren hat oder die schnellste Runden gefahren hat. Und dann könnt ihr noch eure Reifenwahl festlegen, ob weiche, harte, intermediates oder Regenreifen. Hier könnt ihr die richtige Reifenwahl zur Streckensituationen und Wetter einstellen.

Wie fühlt sich der Wagen an?
Dann geht es raus auf die Strecke. Der Sound? Eine Wucht! Die Grafik? Bombastisch! Man kommt am Anfang gar nicht aus dem Staunen raus. Man fühlt sich wie auf Sky, wenn man bei einer Fernsehübertragung zuschaut, nur ihr habt das Lenkrad in der Hand und steuert den Fahrer. Einfach Genial. Das Fahrgefühl ist auch wirklich Klasse, der Fahrer wird im Cockpit hin und her geschmissen, das Lenkrad vibriert ohne Ende wenn ihr über die Curbs poltert und ihr könnt beim Fahren der Aufhängung beim Arbeiten zuschauen. Die Details der Formel 1 Boliden ist bis ins kleinste Detail nachempfunden. Egal ob es der Außenspiegel ist oder die speziellen Flügel. Ihr erkennt auf den ersten Blick welches Fahrer für welches Team fährt. Das Schadensmodell ist auch sehr gelungen, es fliegen euch lauter Teile bei einem Unfall um die Ohren, dann solltet ihr in die Box fahren um euer Auto zu reparieren. In der Box könnt ihr auswählen ob ihr manuell steuert oder ob die CPU euch in der Box unterstützen soll. Auch die Streckenumgebung ist einfach atemberaubend, ob Sonnenuntergang, Nachtrennen oder Regenrennen alles sieht so realistisch aus, dass ich schon mehrmals vergessen habe zu lenken weil ich dachte ich schau mir grad ein Formel 1 Rennen im Fernsehen an. Es werden sogar auf so Kleinigkeiten geachtet wie den Zuschauern, im Training sitzen nur vereinzelte Fans auf den Tribünen und dagegen beim Rennen sind die Ränge voll besetzt. Das verstärkt das Feeling nochmal um einiges. So fahrt ihr nun Runde um Runde und kämpft euch nach vorne. Doch ihr seid ja in keinem Topteam sondern werdet lediglich in den hinteren Rängen um Positionen kämpfen. Aber auch hier habt ihr Ziele die euer Team von euch verlangt. Ihr müsst z.B. eine bestimmte Position am Ende erreichen. Umso weiter ihr dann in eurer Karriere voran schreiten umso bessere Angebote werdet ihr bekommen. Und das Ziel ist ja klar. Irgendwann bei einem Topteam wie Ferrari oder McLaren Mercedes zufahren und die ersten Siege nach Hause zu fahren. Wenn ihr ein Rennen beendet habt bekommt ihr Rufpunkte(EP) diese vermehren sich in dem ihr bestimmte Aktionen ausführt. Die Rufpunkte sind wichtig für neue Angebote der anderen Teams. Im Verlauf der Karriere bekommt ihr auch noch einen Rivalen, wenn ihr gegen euren Rivalen in der Meisterschaft gewinnt dann bekommt ihr reichlich Angebote doch solltet ihr verlieren kann es gut sein, dass euch euer aktuelles Team rauswirft.

Multiplayerrennen
Onlinerennen gehen im Grunde genauso von statten wie die Einzelspielrennen. Ihr bekommt für gute Qualifying Ergebnisse und gute Rennergebnisse wieder EP, das sind eure Online-EP Punkte. Zur Auswahl stehen Rennmodi, wie Pole Position, Sprint, Ausdauer und Online Grand Prix. Bei Pole Position geht es darum wer innerhalb von 20 Minuten die schnellste Runde gefahren ist. Beim Sprint müsst ihr ein Rennen bei trockener Strecke über 3 Runden bestreiten. Beim Ausdauerrennen fahrt ihr ein Rennen von 20% mit dynamischen Wetter und mindestens einem Boxenstopp. Bei beiden Rennarten wird die Startaufstellung zufällig generiert. Beim Online Grand Prix fahrt ihr ein Rennwochenende, mit einem 15-minütigem Qualifying und einem Rennen über 7 Runden bei dynamischem Wetter und einem Pflichtboxenstopp. Ihr dürft selber eine der oben beschriebenen Sessions erstellen oder ihr sucht nach einer vorhandenem Session.

Es ist alles nur eine Einstellungssache
Die Renneinstellung ist vielseitig. Ihr habt die Wahl bei der Rennlänge von 20% bis hin zu 100%. Dann könnt ihr den Schwierigkeitsgrad anpassen, je nachdem wie gut ihr seid. Weiter könnt ihr das Wetter euren Vorlieben anpassen, egal ob dynamisch, wolkenloser Himmel oder starkem Regen. Alles ist möglich. Für die Simulationsfans sind die nächsten 3 Punkte ganz wichtig, es geht nämlich um den Benzinverbrauch, Reifenabnutzung und dem Schadensmodell. Bei der Benzinsimulation könnt ihr festlegen ob euer Wagen Benzin verbraucht oder nicht. Das ist daher wichtig weil euer Wagen im Rennverlauf immer leichter wird und sich auch anders steuern lässt. Beim der Reifensimulation genau das gleiche wählt ihr diesen Punkt an, dann nutzen sich eure Reifen ab und können Blasen bekommen bzw. sogar platzen. Außerdem wird auch das Gripverhalten auf den einzelnen Strecken abschnitten simuliert, also solltet ihr dann aufpassen falls ihr mal abseits der Ideallinie fahrt. Zu guter Letzt noch das Schadensmodell, hier habt ihr 3 Einstellungsvarianten, „Aus“, „nur optisch“ und „Vollständig“. Wenn Ihr die Option „ Aus“ wählt könnt ihr andere von der Strecke boxen und euch passiert Garnichts. Bei „nur optisch“ gehen eure Fahrzeugteile zwar kaputt aber euer Auto fährt sich immer noch erste Sahne. Bei „Vollständig“ dagegen verzieht sich z.b. die Spurstange und ihr könnt euren Wagen dann kaum noch auf der Strecke halten.

Basteln und Tunen
Nun kommen wir zum Fahrzeug-Setup wo sich sicherlich einige viele Stunden aufhalten werden. Hier könnt ihr euren Wagen komplett euren Vorlieben anpassen. Das fängt bei der Aerodynamik an, wo ihr den Winkel der Flügel und den Abtrieb einstellen könnt. Bei den Bremsen könnt ihr die Bremsbalance festlegen, ob eher die Hinterachse oder mehr die Vorderachse bremsen soll. Der bremsdruck verändert das Ansprechverhalten der Bremse, sie reagiert dann schärfer oder sanfter. Die Bremsgröße legt fest wie schnell sich eurer Bremsen aufwärmen. Je kleiner eure Bremsscheibe, desto schneller wärmt sie sich auf doch im Laufe des Rennens kann die bremsscheibe leichter überhitzen was dazu führt das die Bremswirkung nach lässt. Bei der Balance könnt ihr mehr Ballast zuladen und im Auto verteilen. Hier könnt ihr auch noch die Stabilisatoren verändern um das Kurven verhalten zu verändern und den Grip zu erhöhen. Dann könnt ihr die Aufhängung verändern, also die Bodenfreiheit festlegen ob mehr oder weniger Abtrieb zu haben. Bei der Federhärte könnt ihr festlegen wie stark sich die Querachse neigen soll. In der Getriebeeinstellungen, hier könnt ihr den Schaltpunkt festlegen je nach Streckentyp. Bei den Reifen könnt ihr den Reifentyp sowie den Reifendruck festlegen. Im Motorenmenü könnt ihr aus 8 Motoren wählen die während einer Saison zur Verfügung stehen. Und außerdem könnt ihr noch den Drehzahlbegrenzer einstellen. Zu guter Letzt könnt ihr noch die Spurtreue einstellen, hier könnt ihr den Sturz und die Spur der Aufhängung verändern. Diese Einstellung verändert die Stabilität des Autos.

Fazit
Ich bin wirklich Hellauf begeistert von diesem Rennspiel oder doch eher Rennsimulation? Ich bin hin und her gerissen. Einerseits steuern sich die Wagen sehr präzise, doch es wirkt doch mehr nach Arcade. Dann wieder rum hab ich so viel Einstellungsmöglichkeiten, dass ich gar nicht weiß wo ich anfangen soll und das fühlt sich dann doch mehr nach einer Simulation an. Also hat Codemasters doch gekonnt den Spagat zwischen Arcade und Simulation perfekt geschafft. Natürlich gibt es auch noch kleinere Mängel, wie das fehlende Safty-Car oder die Rote Flagge. Doch dies soll ja kommendes Jahr folgen. Ich kann F1 2010 jedem Rennspielfan, egal ob Profi oder Neulinge nur empfehlen. Auch nicht so gute Fahrer haben schnell Erfolge, dank des sehr gut ausgewogenen Schwierigkeitsgrades. Also ich muss nun weiter, meine Agentin wird sonst sauer dass ich nicht auf der Strecke bin…

Wertung:
Grafik:9/10
Sound:9.5/10
Steuerung:8/10
Multiplayer:8/10

9/10